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Archiv für Dezember 2007
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18. Tag. Sonnenuntergang in Eckartsberga.
Wir rauchen in Ruhe eine Zigarette. Und gehen zusammen in die Herberge. Ich zeige Moni den Gemeinderaum, der uns zum Nachtlager dient. Zeige ihr das Matratzenlager, die Küche und den Weg zu den sanitären Anlagen. Sie nickt und schnappt sich eine Matraze, die sie in den Gemeinderaum trägt und ich sehe, wie sie schon ihr [...] -
18. Tag. Land unter auf dem Weg nach Eckartsberga.
Ich begleite meinen Mitpilger Bernd von Roßbach zurück zum Bahnhof in Naumburg. Moni verabschiedet sich, sie geht schon vor nach Eckartsberga. Ich werde anschliessend folgen, denn wir sind am Abend im Pfarrhaus Eckartsberga verabredet. -
17. Tag. Nächtliche Weinprobe und Ausflug zu Saale und Unstrut
Und da ist noch einer, der ankommt: “Bernd!” Er ist tatsächlich in Naumburg gewesen und hat sich dort schon mal umgeschaut. Neugierig schreitet er durch unser Gästehaus und wundert sich ein wenig, dass wir schon vor ihm da sind. Was machen wir heute Abend? “Gehen wir hinunter in den Ort und suchen eine Gaststätte [...] -
16. Tag. Übernachten im Weinberg.
Im KEEKs wurden wir gestern schon erwartet. “Gruppenführerin” Moni und ich bekamen die Örtlichkeiten erklärt, die Formalien wurden geklärt. Danach war Entspannung angesagt. Bernd tauchte auch kurz nach unserer Ankunft verschmitzt auf: Er hatte sich bereits im Ort umgesehen. Nach einem nahrhaften Nudelgericht entschlummern wir drei auf bequemen Schaumstoffmatrazen in den Schlaf. -
15. Tag. Auf der Suche nach der Geisel.
Was habe ich gut geschlafen! Obwohl ich noch lange wach war und die ungewöhnliche Schlafstätte auf mich gewirkt hatte, bin ich recht früh wach. Bernd ist schon aufgestanden, Moni ist noch im Land der Träume. Kein Wunder, während wir auf Luftmatrazen schliefen, hat sie die einzige Matraze, ein Königinnenbett sozuzusagen. “Wir sind eben Gentlemenpilger.” -
14. Tag. Durch den Braunkohletagebau zur Neumarktkirche nach Merseburg.
Ich habe wieder kaum geschlafen. Es lag diesmal nicht an den Blutsaugern, denn die waren ausgesperrt. Es war Werners unsägliches Gesäge. Ich habe noch nie verstanden, wie Frauen mit einem schnarchenden Partner auskommen, für mich wäre das ein Scheidungsgrund oder zumindest einer für getrennte Schlafzimmer?
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